Finanzen – Ziele in den 20ern

In diesem Blog geht es darum, dass ich Euch ein paar finanzielle Ziele, welche Ihr, meiner Meinung nach, in Euren 20ern anstreben solltet.

Dieser Blog ist teilweise an meinen persönlichen Empfehlungen, aber auch teilweise an den folgenden Artikel angelehnt:

http://www.artofmanliness.com/2015/05/26/personal-finance-goals-for-your-20s

 

  1. Finanzielles Wissen aneignen

Mein erster Tipp für Euch ist, dass Ihr gerade Anfang der Zwanziger Euer Wissen über das Thema „Finanzen“ aneignen solltet. Es geht nicht darum, dass Ihr Profis seid, aber die Grundlagen solltet Ihr kennen.

–> herzlichen Glückwunsch, wenn Ihr weiterhin meinen Blog verfolgt, dann werdet Ihr dieses Ziel erreichen 🙂

Des Weiteren gibt es noch eine Fülle an Büchern, die dieses Thema sehr gut erläutern. Wenn Ihr wünscht, dann schreibe ich Euch dazu eine Liste. Bitte einfach in den Kommentaren schreiben.

2.  Budget kalkulieren

Ihr müsst Euch unbedingt im Klaren darüber sein, wie viele Einnahmen Ihr pro Monat habt und wie hoch Eure fixen Ausgaben sind.

Studiert Ihr noch? Selbst dann müsst Ihr wissen, wie hoch Eure Ausgaben sind und wie viel Geld Ihr vielleicht nebenbei verdient oder von Euren Unterstützern bekommt.

Ganz wichtig ist diese Übersicht, dass Ihr seht, welches Plus bleibt Euch jeden Monat, nachdem die fixen Kosten abgezogen sind.

Ich hoffe, dass zumindest ein Plus stehen bleibt 😉

Diese Übersicht öffnet Euch erst mal die Augen. Empfindet Ihr Eure Fixkosten zu hoch? Dann müsst Ihr schauen, welche Punkte Ihr davon wirklich braucht oder welche Kosten Ihr zu mindestens optimieren könnt.

 3. Absicherung

Zu Beginn Eurer Zwanziger solltet Ihr Euch mit dem Thema Versicherung beschäftigen. Gerade wenn Ihr Eure erste Wohnung bezieht und nicht mehr unten den Versicherungsschutz Eurer Eltern fallt.

Ganz wichtig ist eine private Haftpflichtversicherung (diese schützt Euch im privaten Umfeld, falls Ihr unabsichtlich etwas von jemand anderem zerstört).

Weitere wichtige Versicherungen, welche laut „Stiftung Warentest“ empfohlen werden könnt Ihr in dem nachfolgenden Link sehen:

https://www.test.de/Versicherungen-Optimaler-Risikoschutz-1162242-1218400/

Prinzipiell kann man jedoch sagen, dass Deutschland (Westeuropa) eines der sichersten Länder weltweit ist, aber die Menschen die meisten Versicherungen haben.

4. Sparplan anlegen

Nachdem Ihr ein Budget kalkuliert habt, wisst Ihr genau, wie viel Geld nach Abzug der Fixkosten noch übrig ist. Jetzt benötigt Ihr noch Geld für Eure Freitzeitaktivitäten und kurzfristige Rücklagen. Den Rest empfehle ich über einen monatlichen Fondssparplan anzulegen. Sollte kein Rest mehr übrig sein, dann überdenkt nochmal Euer Ausgabeverhalten.

Der Vorteil eines Fondssparplan ist, dass Ihr den sogenannten „Cost-Average-Faktor“ nutzen könnt.

Folgendes Beispiel:

100 € werden monatlich in einen Fonds angespart.

Monat 01: 100 € è man bekommt 1 Stück

Monat 02:   80 € è man bekommt 1,25 Stück

Monat 03:   50 € è man bekommt 2 Stück

In dem kurzen Bespiel hätte man somit 300€ angespart und insgesamt 4,25Stück bekommen. Hätte man alle auf einmal bei Kurs 100,- € angespart, dann hätte man nur 3 Stück bekommen.

Zugebenermaßen ist diese Beispiel sehr plakativ, aber Ihr sollt sehen, dass es sich lohnt, wenn man monatlich spart. Entweder Ihr macht dies selber Online mit einem eigenen Depot oder beredet dies mit Eurem Bankberater (Vorteil, wenn Ihr Euch noch nicht so gut auskennt).

Selbst wenn Ihr denkt, dass sich ein Sparplan von 50€ gar nicht lohnt, es lohnt sich aufjedenfall:

10 Jahre lang 50,- € im Monat angespart ergibt ein Sparsumme von 6.000,- €

angenommen Euer Fonds (Ausgabeaufschlag 2,5%) macht eine Durchschnittsverzinsung von 5%p.a. (historische mögliche Rendite) dann ergibt das eine Summe von:

7.358,99 € (weitere Kosten werden nicht berücksichtigt).

Wichtig hierbei ist, dass Ihr mit Eurem Berater sprecht, dass Ihr entweder einen Fonds mit niedrigem Ausgabeaufschlag oder in einen sog. ETF investiert.

Dieser Sparplan sollte langfristig durchgehalten und auch langfristig angelegt sein. Somit soll das angesparte Kapital nicht kurzfristig verwendet werden.

 

5. Notfall Liquidität

Euer Sparvermögen aus den Sparplänen sollte langfristig angelegt sein, daher ist es wichtig, dass Ihr auch kurzfristiges Vermögen anspart. Auf einmal geht die Kaffeemaschine kaputt oder Eure Waschmaschine streikt. Für diesen Fall sollte ich auch monatlich einen kleinen Teil zurücklegen. Dieser sollte aber nicht veranlagt werden, sondern einfach auf Eurem Konto liegen, sodass Ihr kurzfristig Zugriff habt.

Es wird häufig empfohlen, dass man mindestens drei Nettomonatsgehälter auf dem Konto stehen haben sollte. Dies ist ein Richtwert und hängt natürlich vom Nettogehalt ab.

6. Einnahmen erhöhen

Nachdem wir bisher geschaut haben, wie Ihr Eure Einnahmen verwendet, geht es nun darum, dass wir versuchen Eure Einnahmen zu steigern.

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

Gehaltserhöhung

Jobwechsel

Nebenjob

Nebengewerbe

Zu den einzelnen Punkten werde ich in zukünftigen Blogs eingehen, aber schon so viel vorab.

Überlegt Euch eine Möglichkeit, wie Ihr neben Eurem Beruf noch zusätzlich Geld verdienen könnt und sagt nicht, dass Ihr dafür keine Zeit habt, denn dann müsst Ihr Eure Zeit besser einteilen.

Ich persönlich habe zum Beispiel auch neben meinen Beruf ein Nebengewerbe angemeldet. Ich konvertiere alte VHS Videos auf DVD´s (also wenn Ihr noch alte – selbstgedrehte VHS-Aufnahmen habt, dann meldet Euch und ich überspiele sich Euch gerne auf DVD 😉 ). Es ist mir klar, dass ich dadurch niemals reich werden werde, aber es geht einfach darum, dass man etwas macht.

 7. Verhandeln üben

Dieser Punkt hat nicht direkt etwas mit dem Thema Finanzen zu tun, aber es geht darum, dass Ihr das Verhandeln übt. Ich werdet im Leben sehr viel verhandeln müssen und je besser Ihr seid, desto mehr Kapital könnt Ihr daraus schlagen.

Beispielsweise bei Gehaltsverhandlungen/ Preisverhandlungen beim Kauf oder beim Verkauf/ Verhandlungen in Eurem Beruf/ Beförderungen/ etc.

 8. Langfristziele setzen

Es geht darum, dass Ihr in Euren jungen Jahren überlegt, welche langfristigen Ziele Ihr im Leben habt. Geht es darum, dass Ihr beispielsweise mit 35 Jahren ein Haus kaufen wollt oder in 5 Jahren ein neues Auto erworben wollt. Ihr müsst Eure Ziele im Auge haben und danach geht es darum, dass Ihr mit Eurem Berater darüber sprecht, ob Euer Ziel realistisch ist beziehungsweise wie viel Geld Ihr sparen müsst um an diese Ziel zu kommen.

Ich werde in Zukunft auch noch einen Blog verfassen, wie Ihr Eure Ziele planen könnt und welche Tools es im Internet gibt, wie Ihr Eure Ziele berechnen könnt.

Habt Ihr noch Fragen/ Wünsche/ Kritiken? Dann bitte hinterlasst mir einen Kommentar.

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