Ziele in den 30er

In den 20ern Jahren habt Ihr den Grundstein für Eure Finanzen gelegt. Welche Ziele Ihr in den 20ern erreicht haben solltet, habe ich bereits in einem Artikel beschrieben. Nun geht es einen Schritt weiter und es geht darum, dass Ihr Euer Wissen weiter vertieft und Euer Vermögen weiter ausbaut. Normalerweise solltet Ihr nun auch ein paar Stufen auf der Karriereleiter genommen haben und dementsprechend ein besseres Gehalt wie in den 20ern beziehen.

 Der Artikel bezieht wieder hauptsächlich auf den Blog „The Art of Manliness“ und ich lasse wieder persönliche Erfahrungen aus meiner Tätigkeit einfließen.

 1) Erhöht Eure Notfallliquidität

In den 20ern solltet Ihr mindestens drei Monatsnettogehälter als kurzfristige Liquidität zur Verfügung haben und jetzt in den 30ern geht es darum, dass Ihr diesen Betrag verdoppelt. Somit solltet Ihr mind. 6 Monatsnettogehälter als kurzfristige Liquidität halten. Die Begründung ist einfach. In den 20ern wart entweder alleine oder in einer Beziehung und jetzt in den 30ern ist die Beziehung zu einer Ehe herangewachsen und vielleicht ist auch schon der Nachwuchs da. Sollte nun kurzfristig das Auto streiken oder im Haushalt etwas kaputt gehen, dann kostet dies mehr Geld, als wie wenn nur Euer Fernseher (in den 20ern) streikt. Des Weiteren benötigt Ihr diese Notfallliquidität, falls Ihr Euren Job verliert bzw. falls Ihr Euch nochmal neu orientieren wollt.

 Ich empfehle Euch, dass Ihr diese kurzfristige Liquidität auf einem Sparkonto haltet. Dieses Sparkonto sollte keine Bindung haben, aber auf der anderen Seite zumindest ein paar Zinsen erwirtschaften. Entweder in Form eines ungebundenen Sparbuches oder eines Onlinesparkontos. 

2) Zahlt all Eure Schulden (außer Immobilienschulden) zurück

Ja, gerade in diesem Punkt könnt Ihr noch erheblich an Geld sparen. Wenn Ihr die Ziele der 20er befolgt habt, dann werdet Ihr keine Schulden haben. Schulden, die zur Finanzierung einer Immobilie genutzt werden, sind okay. Aber macht niemals Schulden für Euren Konsum. Vor allem Kreditkartenschulden sind meist sehr teuer. Daher ganz klar die Empfehlung, dass Ihr sofort alle Schulden zurückzahlt. Sollte dies nicht möglich sein, dann macht es so schnell wie möglich. Auch empfehle ich Euch, dass Ihr Euch mit Eurem Bankberater zusammensetzt und ggf. ist eine Umschuldung sinnvoll für Euch. Umschuldung bedeutet, dass Ihr einen Konsumkredit bei der Bank aufnehmt und dieses Geld dazu nutzt, dass Ihr alle anderen Schulden zurückzahlt.  

3) Erhöht Eure Sparleistung auf mind. 15%

In den 20er solltet Ihr damit beginnen, dass Ihr monatlich Geld spart. Nun geht es einen Schritt weiter und Ihr solltet mind. 15% Eures Nettoeinkommens für die Altersvorsorge zurücklegen. Altersvorsorge klingt dabei so negativ und auch noch so weit weg. Ich spare für meine finanzielle Unabhängigkeit und diese will ich so früh wie möglich erreichen. 15% sollten Euch dabei nicht wehtun. Spart diesen Betrag jeden Monat und zwar am Monatsanfang. Ihr habt sicherlich schon einige Gehaltserhöhungen hinter Euch und was habt Ihr mit dem zusätzlichen Gehalt gemacht? Den Lebensstandard gesteigert oder das zusätzliche gespart? Ihr müsst nicht immer mehr konsumieren. Wir leben eh schon in einer Konsumgesellschaft. Ich halte eine Gehaltserhöhung immer so, dass ich 50% davon langfristig spare und die restlichen 50% werden für kurzfristige Ausgaben angespart. 

4) Der Traum der Immobilie

Ja, in den 30ern geht es auch darum, dass man langfristig für die Zukunft plant. Ihr habt sicher schon einige Arbeitsstellen und Beziehungen hinter Euch. Nun geht es darum, dass Mann sesshaft wird. Das Leben besteht nicht aus Partnerinnen- und Jobwechsel. Nein, ein maskuline Gentleman weiß, dass Familie an erster Stelle steht und vor allem die eigene Familie mit dem eigenen Nachwuchs. Es gibt kein besseres Lebensziel. Daher müsst Ihr in den Dreißigern den Grundstein für Euer Familiennest legen. Nehmt Euch dafür genügend Zeit und beschäftigt Euch mit dem Thema Immobilie. Der Kauf einer Immobilie begleitet Euch normalerweise anschließend für den Rest Eures Lebens. Daher muss es auch nicht über Nacht passieren. Vor allem das Thema der Finanzierung muss langfristig geklärt werden. Sprecht dafür am Besten mit einem Finanzprofi in Eurer Umgebung. Doch glaubt mir: Es ist ein tolles Gefühl, wenn man in dem eigenem Haus auf dem eigenen Grundstück lebt und machen kann, was man will.

 

5) Absicherung

In den 20ern habe ich Euch schon einen Link vorgestellt, bei welchem Stiftung Warentest aufzeigt, welche Versicherungen sinnvoll sind. In den 30ern wird der Aspekt noch wichtiger. Vor allem wenn Ihr eine Familie habt und eine große Finanzierung aufnehmt. Ihr denkt nicht mehr nur für Euch. Es geht vor allem um die Absicherung Eurer Familie, wenn etwas mit Euch passiert. In den 20ern hat man sich selber abgesichert, aber jetzt geht es um Eure Liebsten.

6) Ansparen für Eure Kinder

Wenn Ihr und Eure Partnerin sich für die Nachwuchsplanung entscheidet, dann solltet Ihr auch direkt bei der Geburt des Nachwuchses anfangen, dass Ihr einen monatlichen Sparplan für das Kind veranlagt. Gerade über einen langen Zeitraum macht auch ein kleiner Betrag sehr viel Sinn und Euer Kind wird auch sehr danken. Bedenkt nur, was für Kosten auf Euch mit der Pubertät oder mit dem 18ten Geburtstag auf Euch zukommen werden. Führerschein/ Auto…

Wenn Ihr bspw. 18 Jahre lang monatlich 50,- € für eine durchschnittliche Rendite von 4% veranlagt, dann könnt Ihr Eurem Kind zum 18ten folgenden Geldbetrag schenken: 15.720,64 € Nicht schlecht oder?

7) Sucht Euch einen Finanzbetreuer

Insgesamt könnt Ihr vieles selber bewerkstelligen, aber gerade in den 30ern ist es wichtig, dass Ihr Euch einen Finanzbetreuer sucht, mit welchem Ihr jahrelang zusammenarbeiten könnt. Gerade bei Finanzierungs- und Absicherungsfragen müsst Ihr Eurem Gegenüber vertrauen können. Daher ist es meiner Meinung nach auch wichtig, dass Ihr Euch ein Geldinstitut sucht, welches langfristig und solide Wirtschaftet. Denn nur so ist gewährleistet, dass Euer Betreuer überhaupt langfristig dort arbeitet. Gerade Finanzangelegenheiten brauchen viele Jahre, sodass ein Vertrauen entstehen kann.

 

Was sagt Ihr zu den Punkten? Habe ich noch etwas übersehen oder wollt Ihr zu dem ein oder anderen Thema noch genauere Details? Dann schreibt mir wieder gerne. Ich freue mich auf Euren Kontakt. Entweder könnt Ihr Euch bei mir hier oder auf Facebook Fanpage oder auf Instagram

 

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Whisky

“Whisky ist kein Getränk, Whisky ist eine Weltanschauung.“ Rudyard Kipling

Es gibt wohl kein anderes Getränk, welches maskuliner wirkt, als der Whiskey. Dabei macht es keinen Unterschied ob Whisky oder Whiskey. Letztere Schreibform wird hauptsächlich in Irland und den USA verwendet. Der Name bedeutet dabei: Wasser des Lebens!

Ein maskuliner Gentleman weiß einen guten Whisky zu schätzen. Whisky ist keine Massenware und wird auch dementsprechend in Maßen getrunken. Ich persönlich bin kein Whiskyexperte und es gibt sicherlich auch zahlreiche Blogs, die sich dem Thema besser widmen. Mir geht es jedoch, wie bei den meisten Themen, darum, dass Ihr zumindest ein Grundwissen erlangt. Ein maskuliner Gentleman hat ein sehr gutes Allgemeinwissen und kennt sich in vielen verschiedenen Bereichen gut aus.

Doch warum gilt ein Whisky eigentlich als das männliche Getränk? Diesem Thema hat sich ein Artikel auf der Interseite „Businessinsider“ genährt und hat dabei folgende Dinge recherchiert:

Whisky hat einen ausgezeichneten Ruf: Die Schotten haben schon früh verstanden, wie modernes Marketing funktioniert. Sie haben dem Whisky schon im 19 Jhd. ein Image verpasst. Whisky ist eine raue Schönheit. Er ist wild und edel. Dieses Image wurde im Laufe der Zeit immer mehr gefestigt.

Whisky ist maskulin: Achtet nur mal in alten Cowboyfilmen. Der Held des Filmes strotzt nur so vor Männlichkeit und was trinkt er? Natürlich immer wieder einen Schluck Whisky. Dieses Image wurde gerade in der Filmbranche immer weiter ausgebaut und so trinken die männlichen Hauptdarsteller oftmals Whisky. Selbst James Bond hat in den neuen Filmen seine Vorliebe für die braune Flüssigkeit entdeckt.

Whisky gilt als kostbar und einzigartig: Ein guter Tropfen muss viele Jahre reifen. Je länger ein Whisky reift, desto besser. Aber genau dieser „Warteprozess“ macht einen Whisky teuer. Whisky ist ein Genussmittel und wir nicht in Massen konsumiert.  Der Macallan M ist der derzeit wertvollste Whisky der Welt und er erzielte bei einer Versteigerung in Hongkong 2014 einen Rekordpreis von 630.000,- € für eine 6 Liter Karaffe

Whisky ist ein Statussymbol: Es wird gesagt, dass der schottische König James IV der erste Adlige war, der den Whisky probierte und ihn anschließend immer seinen Gästen angeboten hat. Whisky galt schon damals als Wohlstandssymbol. Noch heute gilt in wie China, Brasilien und Indien gilt noch heute: Wer seinen Gästen Whisky anbietet, der ist wohlhabend und kann es sich leisten.

Wichtige Männer der Geschichte tranken Whisky: Dieser Punkt spricht wieder eindeutig für die Maskulinität des Whiskys. Bspw. Winston Churchill soll gesagt haben, dass er den Tee lieber kalt und gelb hat.

Wer sich mit Whisky beschäftigt, wirkt gebildet: Whisky wird nicht umsonst als Wallstreet-Wein bezeichnet. Gerade bei wichtigen Geschäftsessen wird oftmals über Whisky philosophiert.

Dies sind nur einige Punkte, warum Ihr Euch auf jeden fall mehr mit dem Thema beschäftigen solltet.

Wichtig sind natürlich zu Beginn die Basics:

Aus welchem Glas trinkt man Whisky? Viele von Euch kennen vor allem die normalen Gläser, aus welchem Mann auch einen Gin&Tonic trinkt:Jedoch empfehle ich Euch folgende Gläser. Der Vorteil dieser Gläser ist, dass Sie sich nach oben verengen und somit besser sind um die Aromen des Whisky wahrzunehmen.

Als nächstes braucht Ihr natürlich einen guten Whisky und dort gibt es unzählige viele verschiedene. Je nach Eurem persönlichen Geschmack. Ich empfehle Euch, dass Ihr einfach verschiedene Whiskys probiert und Ihr werdet schnell merken, ob Ihr lieber etwas rauchiges, torfiges oder was mildes bevorzugt. Mein derzeit Lieblingswhisky ist der Folgende: Der Glenfarclas besticht dabei vor allem durch seine etwas kirschige Note. Was mir besonders gut gefällt.

Folgenden Whisky rate ich Euch auch zum Testen. Der Laphroig ist ein torfiger und rauchiger Whisky. Mir persönlich schmeckt er nicht so gut, aber jeder sollte ihn mal gekostet haben. Viele meiner Freunde schmeckt er sogar sehr gut. Daher macht Euer eigenes Bild.

Den letzten Whisky, welchen ich Euch vorstellen möchte ist der Cardhu. Dieser eignet sich besonders für Beginner. Er ist sehr milde und führt Euch langsam an das Thema Whisky heran.

Bestenfalls bestellt Ihr gleich alle drei Whiskeys, weil ich dann wirklich absolut verschiedene Geschmacksrichtungen habt und somit eine gute Grundbasis für Euren Whiskyschrank gelegt habt. Solltet Ihr allerdings noch nicht richtig überzeugt sein, dann startet mit dem Cardhu. Es wäre schade, wenn Ihr die drei Top-Whiskys Zuhause habt und letztendlich keinen Genuss empfindet.

Folgender Adventskalender ist dabei auch ein Supergeschenk. So bekommt Ihr viele verschiedene Geschmacksrichtungen und könnt verschiedene Whiskys testen. Entweder Ihr beschenkt Euch selber und lasst Euch von Eurer Dame beschenken. Liebe Damen, welche den Blog auch zahlreich verfolgen, dieser Adventskalender ist ein Supergeschenk für Eure Liebsten 😉 Allerdings ist er nicht ganz billig und somit könnte er auch schon ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk sein. Der Vorteil daran ist, dass Ihr wirklich 24 verschiedene Whiskysorten habt und dadurch vielleicht einen neuen Liebling entdecken werdet.

Ich persönlich bin auch ein Fan von Scotch Whisky und mag die Bourbon Whiskys nicht so gerne. Der Unterschied zwischen den Beiden Whiskyarten wird in folgendem Link sehr gut veranschaulicht: Unterschied Es hängt vor allem mit der Herstellung bzw. dem Produktionsverfahren zusammen.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Artikel Euer Interesse am Whisky geweckt habe. Der Artikel ist nur sehr oberflächlich und es gibt noch viel zum Whisky zu schreiben. Falls Euch das Thema noch weiter interessiert, dann gebt mir bitte wieder ein Feedback und ich werde nochmal weiter ins Detail gehen. Es gibt dabei zum Beispiel Themen wie Single Malt – Double Malt oder Whisky mit Eiswürfeln ein no go?

Welchen Whisky bevorzugt Ihr derzeit bzw. welchen Whisky könnt Ihr unserer Community empfehlen? Einfach ein Kommentar hier oder auf Facebook hinterlassen und vergesst nicht mir auf Instagram zu folgen.

 

The four agreements

“You need a very strong will in order to adopt the Four Agreements—but if you can begin to live your life with these agreements, the transformation in your life will be amazing. You will see the drama of hell disappear right before your very eyes. Instead of living in a dream of hell, you will be creating a new dream—your personal dream of heaven.” Don Miguel Ruiz

Der heutige Artikel startet mal mit einem etwas längerem Zitat. Es stammt von Don Miguel Ruiz und Herr Ruiz ist zugleich auch der Autor des Artikels „The four agreements“. Er sagt, dass es zunächst eine große Herausforderung sein wird, wenn Ihr nach diese 4 Grundprinzipien in Eurem Leben verankern wollt. Es ist aber allemal die Anstrengungen wert, denn dadurch werdet Ihr einen neuen Traum, „Euren persönlichen Traum vom Himmel“, schaffen.

Alleine diese Worte sind es schon Wert, dass wir uns die 4 Vereinbarungen mal genauer anschauen. Ihr werdet schnell merken, dass der Gentleman Ruiz vollkommen Recht hat und Ihr durch die Einhaltung der Prinzipien enorm an Selbstbewusstsein und Integrität gewinnen werdet. Neben den weisen Worten von Herrn Ruiz werde ich auch meine persönlichen Gedanken zu den Überpunkten einfließen lassen.

 

  1. Be impeccable with your word – Sei einwandfrei in Deiner Wortwahl

Ein Gentleman ist sich der Macht seiner Worte bewusst. Wörter können die Welt verändern und ein falsches Wort am falschen Platz kann vieles zerstören. Gerade im Streit passiert es häufig, dass man die Gefühle nicht unter Kontrolle hält und man ein falsches Wort sagt. Dadurch kann eine Jahrelangebeziehung innerhalb weniger Sekunden sehr belastet werden.

  • Er spricht mit Integrität
  • Er ist sich seiner Worte bewusst und denkt vorher nach
  • Er wählt seine Worte weise
  • Er sagt nur, was er auch wirklich so meint
  • Er nutzt seine Worte nicht um über Andere zu lästern oder sie schlecht zu reden

 

2. Don´t take anything personally – Nehmt nicht alles persönliches

Nicht jede negative Äußerung müsst Ihr persönlich nehmen. Oftmals betrifft Euch eine Sache gar nicht oder es wird von Eurem Gegenüber ganz einfach aus der Nichtkontrolle heraus ausgesprochen. Wichtig ist, dass Ihr zu Euren Taten steht. Aber eine Reaktion von Eurem Gegenüber muss nicht immer etwas mit Euch zu tun haben. Eventuell ist Eure Gegenüber gerade nur in Gedanken und hat Euch deshalb nicht gegrüßt

  • Das Verhalten des Anderen muss nichts mit Euch zu tun haben
  • Die Meinung eines Anderen muss nicht deckungsgleich mit Eure Meinung sein

 

3. Don´t make assumptions – Stelle keine Hypothesen auf/ Vermutungen an

Ein Gentleman drückt sich offen und ehrlich aus. Er steht zu seinen Aussagen und hat den Mut, dass er die Dinge offen und ehrlich ausspricht. Durch dieses Selbstbewusstsein muss ein Gentleman keine Hypothesen aufstellen, warum sein Gegenüber so handelt, wie er handelt. Er spricht die Dinge an. Ein Gentleman hat auch kein „Schubladendenken“. Er ist offen für neue Mitmenschen und macht sich sein eigenes Bild über diese Person.

 

4. Always do your best – Gebt immer Euer Bestes

Das tolle nach den ersten Ratschlägen ist, dass das 4 Agreement Euch zum Handeln auffordert. Gebt immer Euer Bestes. Egal in welchem Bereich. Ein Gentleman beschwert sich niemals, dass etwas hätte besser laufen können. Er weiß, dass er sein Bestes gegeben hat und daher bekommt er auch immer das bestmögliche Resultat. Er ist dabei nicht neidisch auf sein Gegenüber, wenn er/sie besser in etwas ist. Er kann immer mit Stolz behaupten, dass er alles in seiner Macht stehende getan hat. Konjunktive wie „hätte“ oder ,,könnte“ kommen in seinem Wortschatz nicht vor. Wenn Ihr immer Euer bestes gebt, dann werdet Ihr viel zufriedener werden und Ihr werdet stolz auf Euch sein.

Was denkt Ihr über diese Punkte? Denkt Ihr bei einigen, dass es sowieso selbstverständlich ist, dass man diese einhält? Welche Punkte fallen Euch besonders schwer?

Bitte gebt mir wieder ein Feedback hier oder auf meiner Fanpage und vergesst nicht, dass Ihr mir auch auf Instagram (SunnySnowboy) folgt.

Euer Sascha

 

Nährstofftracking

„Echte Männer essen keinen Honig, sie kauen Bienen“ (angeblich Juck Norris)

Heute schon Bienen gefrühstückt? Ich hoffe nicht… Allerdings ist das Thema Ernährung sehr wichtig und ein maskuliner Gentleman ist sich dessen auch bewusst. Ich habe das Thema schon einmal grob bei dem Artikel zum Abnehmen angesprochen. Es geht darum, ob Ihr Euch überhaupt bewusst seid, was Ihr esst?

Mir ist aufgefallen, dass leider viele Menschen (insbesondere Männer) oftmals gar nicht so genau wissen, was für Inhaltsstoffe in Ihre Ernährung stecken. Natürlich ist jetzt nicht das Ziel, dass ein Mann ganz penibel sein Essen in alle Bestandteile zerpflückt. Nichtsdestotrotz bin ich der festen Überzeugung, dass ein Mann grob wissen muss, wie sich seine Ernährung zusammensetzt.

Doch zu Beginn erst einmal die Frage, was muss Mann eigentlich essen oder welche Nährstoffe brauche ich wozu?

Kohlenhydrate: Kohlenhydrate sind für Euch der Treibstoff und Kohlenhydrate sind per se auch nichts Schlechtes. Viele Diäten verteufeln die Kohlenhydrate. Jedoch benötigt Dein Körper Kohlenhydrate zum Leben. Er erzeugt durch Kohlenhydrate Energie.

Proteine: Proteine oder auch Eiweiße sind unter anderem extrem wichtig für den Muskelaufbau und daher natürlich auch sehr wichtig für einen Mann, der Muskelmasse aufbauen will.

Fette: Auch Fette sind lebensnotwendig. Ihr benötigt genügend Fette um unter anderem überhaupt Testosteron im Körper bilden zu können.

So viel grob zu den wichtigsten Nährstoffen, denn es gibt natürlich auch noch anderem Themen wie Ballaststoffe und gesättigte und ungesättigte Fettsäuren etc., aber für Euer grobes Allgemeinwissen sind die oben genannten erst mal am Wichtigsten.

Wie viel benötigt Ihr nun von allem? Grob kann man sagen, dass Ihr Euch erstmal im Klaren sein müsst, was Euer Ziel ist. Es ist jedes Mal das Gleiche. Nur wer sein Ziel kennt, der kann auch einen Weg einschlagen.

Wollt Ihr abnehmen? Muskelmasse zulegen? Oder einfach nur gesünder leben?

Je nach Ziel müsst Ihr nämlich eine andere Kalorienzahl zu Euch nehmen.

Gesünder Leben (Gewicht halten): Ungefähr Euren Grundumsatz plus Leistungsumsatz

Gewicht abnehmen: 300-500kcal weniger

Muskelmasse zulegen: 300-500kcal mehr (Ziel sollte sein, so ca. 0,5% pro Woche an Gewicht zuzunehmen/ ggf. als Fitnessneuling auch 1-1,5% des Körpergewichtes)

Euren Grundumsatz könnt Ihr ganz einfach im Internet berechnen. Wichtig dafür ist Euer Beruf und ich empfehle Euch, dass Ihr eine Berechnung ohne Training macht. Denn so habt Ihr Euren wirklichen Grundbedarf ohne Training und wenn Ihr trainieren solltet, dann könnt Ihren diesen Kalorienverbrauch einfach dazu addieren.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Nährstoffe dabei folgenden Kcal-Anteil haben:

1g Protein – 4,1 Kcal

1g Kohlenhydrat – 4,1 kcal

1g Fett – 9,3 kcal

1g Äthanol – 7,1kcal

Ja, auch Alkohol besteht aus Kalorien und ein Gramm macht sogar 7,1 Kcal aus. Wenn Ihr somit 0,5 Liter Bier trinkt, dann macht das ca. 213kcal aus. Und dann habt Ihr nur eine Flasche getrunken… Somit gerade beim Abnehmen müsst Ihr in diesem Bereich aufpassen.

Wie Ihr an den Richtwerten erkennen könnt, spielen fast ausschließlich die Kalorien bei Euren Zielen eine Rolle. Entscheidend ist, ob Ihr einen Überschuss oder ein Defizit an Kalorien pro Woche esst. Ja, auch ein Tag ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, ob Eure Wochenbilanz stimmt. Doch natürlich ist es nicht ganz so einfach und Ihr müsst auch ein paar Grundprinzipien bei Eure Kohlenhydrat-, Protein- und Fettzufuhr beachten:

Ich empfehle Euch dabei folgende Werte und folgende Vorgehensweise:

  1. Fettzufuhr: Egal, ob Ihr abnehmen oder zunehmen wollt. Ich empfehle Euch mind. 1g Fett pro KG Körpergewicht (80Kg = 80g Fett). Dies ist für mich der unterste Bereich, da Fette sehr wichtig sind. Allerdings ist zuviel Fett auch nicht ratsam, da der Körper überschüssiges Fett sofort als Reserven anlegen kann. Ich bewege mich immer zwischen 1g – 1,3g Fett pro Kg
  2. Proteine: Jetzt heißt es aufwachen. Ihr benötigt nicht 500g Proteine am Tag und zu viele Proteine sind auch nicht gesund. Diverse Studien besagen, dass ein Mensch ca. 1g bis 1,5g Proteine pro Kg benötigt. Allerdings gilt dies, wenn Ihr gesünder leben wollt. Wollt Ihr nun noch zusätzliche Muskelmase aufbauen, dann werden 2g bis 2,5g pro Kg empfohlen. Ich persönlich halte mich auch an diese Werte und nehmen in Diätzeiten eher 2,5g ein und in einer Überschussphase 2g.
  3. Kohlenhydrate: Einfach den Rest Eures Kcal-Bedarfes mit Kohlenhydrate auffüllen. Folgendes Rechenbeispiel: Mann 80Kg schwer, Tagesbedarf 2.500kcal
  1. 1g Fett pro Kg                = 80g gesamt = 744 kcal
  2. 2g Proteine pro Kg        = 160g gesamt= 656 kcal
  3. 744 + 656 = 1.400kcal und somit noch 1.100kcal übrig = ca. 268g Kohlenhydrate

Ihr seht, dass diese Planung aus ganz einfache Mathematik besteht. Der Clou dabei ist, dass Ihr auch fast genau berechnen könnt, wie viel Kg Ihr pro Woche bei welchem Defizit verlieren werdet:

500kcal Defizit pro Tag = 3.500kcal pro Woche = 0,5 Kg Gewichtsverlust

Ein Kg des Körpergewichtes besteht nämlich aus 7.000kcal. Ganz einfache Mathematik. Natürlich wird Euer Gewicht trotzdem nicht genau so verschwinden, wie Ihr errechnet habt. Denn es macht schon einen Unterschied, wann Ihr Euch wiegt und selbst wenn Ihr dies immer Sonntagsmorgens macht, dann schwankt Euer Gewicht, je nachdem wie viel Flüssigkeit Ihr am Samstag zu Euch genommen habt und was Ihr am Samstag gegessen habt. Trotzdem kann Euch diese Kalkulation einen groben Weg aufzeigen, wie Eure Diät verlaufen kann.

Jetzt kommt eigentlich die Aufgabe auf Euch zu: Gerade zu Beginn müsst Ihr Euer Ernährung wirklich penibel und auch am Besten mit Küchenwaage aufzeichnen. Ich empfehle Euch dazu eine App. Ich nutze beispielsweise die App „Lifesum“. Dort könnt Ihr Euer Gewicht und Euer Ziel eingeben und dann errechnet Euch die App auch Euren Tagesbedarf. Zusätzlich zeigt Euch die App, wie viele Proteine, Kohlenhydrate und Fette Ihr schon zu Euch genommen habt und errechnet, wie viel jeweils noch fehlt.

Dies solltet Ihr wirklich über ein paar Wochen machen und auch wenn es teilweise anstrengend und sehr mühsam ist. Ihr werdet schnell ein Gefühl entwickeln, welche Nährstoffe in welchen Lebensmitteln stecken und wie viel Ihr überhaupt von irgendwas essen müsst.

Auch ich bin diesen Weg gegangen und es hat mir die Augen geöffnet. Ich habe viel zu viele Proteine (teilweise 3,5g) zu mir genommen und im Gegenzug dafür viel zu wenig Fett und auch Kohlenhydrate. Anschließend habe ich mich gewundert, warum es im Training nicht weitergeht. Aber ist ja klar, denn wir soll der Körper Leistung bringen, wenn er kein Kraftstoff bekommt?!

Wie erging es Euch mit dem Aufzeichnen? Habt Ihr noch Fragen? Ihr könnt mir jederzeit schreiben. Entweder hier oder auf Facebook Fanpage und folgt mir auf Instagram

Diversifikation

„Diversifizieren ist ein Schutz gegen Unwissen. Es macht wenig Sinn für diejenigen, die Bescheid wissen.” Warren Buffet

Warren Buffet, einer der größten derzeit lebenden Investoren auf der Welt, soll diesen Ausspruch getätigt haben. Diversifizieren, also das Vermögen in verschiedene Bereiche zu investieren, ist nur ein Schutz gegen Unwissenheit. Dieser Aussage stimme ich nicht zu. Ich bin ein Gegner davon, dass man all sein Geld auf ein Pferd setzt.

Doch was bedeutet diversifizieren überhaupt? Diversifizieren bedeutet, dass man all sein Vermögen eben nicht auf ein Pferd setzt, sondern man investiert bewusst in verschiedene Bereiche (sozusagen mehrere Rennpferde). Teilweise mit höheren Ertragschancen, aber auch mit höheren Schwankungen und teilweise mit einer niedrigeren Rendite, aber dafür ohne große Schwankungen. Diversifizieren bedeutet, dass Ihr Euer Vermögen so breit wie möglich streut. Dabei geht es nicht nur um den Risikoaspekt, sondern auch um eine Streuung innerhalb einer Assetklasse.

Innerhalb meiner Beratung (ich bin im Private Banking tätig und betreue Kundenvolumen von durchschnittlich über 1Mio €) setze ich bewusst auf das Thema Diversifikation. Ich kann nicht wissen, wie sich die Märkte morgen oder gar in 6 Monaten verhalten werden. Dies ist leider das Dilemma bei der Anlageberatung. Investitionen betreffen die Zukunft und wie heißt es so schön: „Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen!“

Jedoch glaube ich, dass ich mit meiner Denkweise schon mal einen Schritt voraus bin. Viele Berater oder auch Fondsmanager denken, dass sie besser sind als alle anderen und immer Recht haben werden. Das Schöne an der Börse ist, dass jeder Mal Recht hat! Wichtig ist nur, dass es das Portfolio nicht so schlimm erwischt, wenn man falsch liegt. Bei meinen Kunden geht es um eine solide Aufstellung des Vermögens und es geht nicht darum, dass sie noch 0,1% mehr Rendite erwirtschaften wollen.

Ich setze daher bewusst auf eine Diversifikation des Vermögens: Ich nutze verschiedene Assetklassen/ Regionen/ Anlagestrategien/ Währungen etc. Durch diesen Ansatz können meine Kunden und ich sehr ruhig schlafen. Dies bedeutet nicht, dass ich keine Meinung zu den Märkten habe, jedoch ist meine Grundstrategie immer gleich. Erst die Diversifikation und dann wird das Portfolio noch feinjustiert, d.h. dass ich (nach reiflicher Analyse) bspw. bestimmte Märkte etwas stärker gewichte, weil ich der Meinung bin, dass diese preiswerter zum Kaufen sind. Ich habe auch Kunden, mit welchen ich kurzfristig Aktien kaufe oder verkaufe. Allerdings muss dort das Vertrauen zwischen Berater und Kunde sehr hoch sein, da man bspw. einen Artikel liest und dann schnell handeln muss. Somit muss der Kunde dann schnell verfügbar sein und auch schnell eine Entscheidung treffen. Auch muss der Kunde sich bewusst sein, dass solche Transaktionen nicht immer positiv sein müssen. Ich hatte bei meinen Kunden (nach dem Betreuerwechsel zu mir) das große Glück, dass alle Entscheidungen richtig waren und teilweise zweistellige Gewinne innerhalb einer Woche erwirtschaftet worden. Jedoch bin ich mir immer bewusst, dass auch mal eine Fehlentscheidung dabei sein kann.

Dieses kurzfristige Veranlagen ist aber nicht das Kerngebiet meiner Beratung und ich würde es Euch auch nicht empfehlen! Je längerfristig Ihr investiert, desto größer werden die Chancen auf eine überdurchschnittliche Rendite. Wer bspw. Aktien länger als 15 Jahre gehalten hat, der hat noch nicht Verlust gemacht.

Doch zurück zur Diversifikation: Ich empfehle Euch definitiv, dass Ihr Euer Vermögen sehr breit aufstellt. Natürlich macht es keinen Sinn, wenn Ihr bspw. 2% Eures Vermögens in einen Fonds investiert, jedoch sind 10% ein guter Richtwert bei einer Fondsinvestition. Bei Aktieneinzeltiteln empfehle ich Euch max. 5%. Wichtig ist, dass Ihr Euch im Klaren seid, wie viele Schwankungen Ihr vertragt und wie lange Ihr das Geld nicht benötigt. Danach könnt Ihr die Entscheidung treffen, wie hoch Eure Aktiengewichtung werden darf.

Ich vergleiche den Portfolioaufbau mit einem Hausbau. Wichtig ist das Fundament des Portfolios. Je nachdem wie sicherheitsbedürftig Ihr seid, muss die dicke des Fundaments gestaltet werden. Anschließend geht es an den Hausbau. Dieser spiegelt Eure Aktienauswahl wieder. Je mehr Aktien (Säulen) Ihr auswählt, desto stärker ist Euer Haus gebaut. Stellt Euch ein Haus mit nur einer Säule vor. Es kann sehr lange stehen, aber wenn der erste Sturm kommt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das Haus zusammenstürzt. Daher baut Euer Dach auf mehrere Säulen auf. Nun kommt das Dach: Dort könnt Ihr Einzeltitel mit höherem Risiko, bei denen Ihr auch mal kurzfristig spekuliert, für Euer Portfolio hernehmen. Sollte es zu einem Sturm kommen, dann müsst Ihr gegebenenfalls mal einzelne Dachziegeln austauschen. Dies bedroht aber nicht die ganze Stabilität des Hauses, es sei denn, dass Ihr Euch dazu entscheidet, dass Ihr Euer Haus auf einem dünnen Fundament und nur mit einer Säule aufbauen wollt. Denn dann kann eine einzige Ziegel das ganze Haus zum Einsturz bringen.

Dies ist natürlich sehr plakativ ausgedrückt, aber so kann sich jeder was darunter vorstellen.

Im Übrigen setzt auch Warren Buffet auf eine große Diversifikation und so gehört seine Firma Berkshire Hathaway zu den größten Investmentfirmen weltweit und er hat dabei in sehr unterschiedliche Branchen investiert. In seinem Portfolio befinden sich über 80 Firmen, was knapp 1% pro Einzelinvestment ausmacht. So viel nur zu seinem angeblichen Zitat.

Was haltet Ihr davon? Gerne stehe ich Euch für Fragen und Wünsche jederzeit zur Verfügung. Bitte einfach einen Kommentar hinterlassen oder schreibt mir auf Facebook Fanpage oder Instagram (SunnySnowboy). Gerne können wir dann auch ein persönliches Gespräch vereinbaren.

 

 

DU vs. DU

„The only person you need to be better than is the person you were yesterday!”

Im Leben geht es nicht darum, dass Du besser wirst wie Dein Gegenüber. Mehr Muskeln, weniger Fett, schneller, klüger, besser… NEIN! Es geht niemals darum, dass Du Dich mit Deinem Gegenüber vergleichst. Es sei denn, dass Du ein professioneller Athlet bist und gerade geht es um einen Sieg. Denn ansonsten bist Du niemals im Wettkampf mit jemand anderem.

Der einzige „Wettkampf“ (wenn man es so nennen will), in welchem Du ständig sein wirst, ist der mit Dir! Es geht darum, dass Du besser wirst, wie Du gestern warst. Egal in welchem Bereich, versuche Dich immer ein bisschen weiterzuentwickeln. Durch diesen Prozess wirst Du eine ständige Progression erreichen und Dich Deinem Ideal immer mehr annähern.

Ich will Euch damit nicht sagen, dass Ihr nicht Euer Gegenüber anschauen sollt und denkt, dass Ihr das auch erreichen wollt. Doch braucht Ihr niemals neidisch darauf zu sein. Euer Gegenüber steht nicht mit Euch im Wettkampf. Er/ Sie hat einfach viel mehr Zeit in die eine Sache investiert oder auch eine bessere Disziplin bewiesen. Ihr könnt Euch gerne ihr/ sein erreichtes als Ziel setzen und sagen, dass Ihr auch dahin wollt.

Die Menschheit ist leider zu sehr auf Wettkampf gedrillt und jeder will immer der Beste sein. Doch am Ende des Tages kommt es nicht darauf an, ob Ihr Euer Gegenüber geschlagen habt. Es kommt darauf an, ob Ihr heute besser wart wie gestern. Euer Ziel sollte sein, dass Ihr Euch ständig und stetig verbessert. Jeder Mensch hat seinen eigenen inneren Wettkampf und sein Gegenüber ist nicht der Gegner.

Haltet einen Moment inne und seid Euch bewusst, was Ihr bereits alles erreicht habt. Vielleicht habt Ihr eine tolle Partnerin, eine Familie, ein Haus, Eure Karriere läuft super, Ihr seid sportlich sehr gut, Ihr fühlt Euch gesund, etc. Jeder Mensch hat schon sehr viel in seinem Leben erreicht. Leider sind wir uns diesem nicht immer bewusst und schauen immer auf unser Gegenüber und fühlen uns dann schlecht. Das braucht Ihr aber nicht. Seid Stolz auf Euer erreichtes und denkt von mir aus, dass Ihr auch das Erreichen wollt, was Euer Gegenüber erreicht hat. Dann ist dies Euer Ziel und nur durch Ziele kann man wachsen. Es macht somit einen großen Unterschied, ob Ihr geknickt und neidisch seid oder ob Ihr motiviert seid und dieses Ziel erreichen wollt.

Bitte schaut niemals neidisch auf jemanden anderen. Der Neid ist das größte Übel der Menschheit. Neid kann Euch nur innerlich zerfressen und wird Euch niemals produktiv nach vorne bringen. Neid ist negativ und wird auch negativ programmieren. Durch Neid werdet Ihr niemals Euer Ziel erreichen! Wenn Ihr Euch das nächste Mal bei einem neidischen Gedanken ertappt, dann brüllt Euer Unterbewusstsein wieder an und schreit innerlich „Halte die Fresse! Ich weiß nicht, welche Opfer mein Gegenüber für xyz aufbringen muss und welche Erfahrungen er/ sie in der Vergangenheit verkraften musste! Ich bin nicht neidisch darauf.“

Vielleicht werdet Ihr gerade schmunzeln, aber darum geht es auch. Je absurder Eure Formulierung, desto schneller kommt Ihr aus der Negativspirale. Erkennt die Leistung das Gegenüber an und wenn Ihr unbedingt auch das erreichen wollt, dann setzt es Euch als Ziel!

Es geht immer darum, dass Ihr Euch egal in welchem Bereich weiter steigert. Dies könnt Ihr nur erreichen, wenn Ihr Euch das Ziel setzt, dass Ihr jeden Tag ein Stückchen besser werden wollt.

Der innere Wettkampf besteht am Anfang darin, dass Ihr Euch zwingen müsst mit xyz zu starten. Ihr kämpft gegen Euren inneren Schweinehund so lange an, bis es zur Gewohnheit geworden ist (siehe Artikel Gewohnheiten). Anschließend geht aber der innere Wettkampf weiter, denn nun muss es Euer Ziel sein, dass Ihr jeden Tag ein bisschen besser werdet.

Leider ist es gerade in unserer heutigen Zeit des sozialen Medien sehr schwierig, dass man sich nur auf sich konzentriert. Vor allem im Fitnessbereich wird man ja beinahe sekündlich mit Wahnsinns Körpern bombardiert und durch diese ständige Wiederholung von Bildern wird dieses Ideal in unseren Köpfen eingepflanzt und man wird unzufrieden. Das ist nicht notwendig! Respektiert die Leistung des Modells und konzentriert Euch auf Euren Körper. Freut Euch und feiert Euch, wenn Ihr Euch bspw. um 20 Kg beim Bankdrücken gesteigert habt. Egal ob die anderen 50Kg mehr drücken, Du hast Deine Leistung gesteigert und Du bist besser wie gestern!

Jeder Mensch ist ein Individuum und hat seine eigenen Ziele/ Wünsche/ Bedürfnisse! Richte niemals einen anderen Menschen, denn nicht jeder will z.B. einen Bodybuilderkörper oder der neue Einstein sein!

Du bist Du und Du bist nun schlauer als 80% der Weltbevölkerung, weil Du NEID aus Deinem Wortschatz verbannen wirst und Dich auf Dich konzentrieren wirst.

Was sind Eure Gedanken zu diesem Thema? Gerne lade ich Euch wieder auf ein Feedback ein. Bitter hier oder auf Facebook und denkt daran, dass Ihr mir auf Facebook folgt.

Euer

Sascha

Gewohnheiten

Eine alte Gewohnheit legt sich so leicht nicht ab, und eine Richtung, die wir früh genommen, kann wohl einige Zeit abgelenkt, aber nie ganz unterbrochen werden.

(Johann Wolfgang von Goethe)

 Der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier und hat man ein bestimmtes Ritual erst mal eine Zeit lang gemacht, dann wird es ganz schwierig, dass man dieses wieder ablegt. Dies gilt sowohl für schlechte, aber zum Glück auch für gute Gewohnheiten.

Eine der schlechtesten und wohl am weit verbreitetsten Gewohnheit ist, dass man nach einem anstrengenden Tag den Abend gerne auf der Couch verbringt, dabei läuft der Fernseher und es werden natürlich auch noch ein paar Süßigkeiten vernascht. Ich will damit nicht sagen, dass ich grundsätzlich gerne einen Ausklang vor dem Fernseher bin, das größere Problem dabei ist, dass man durch den Süßigkeiten verzehr schnell mal 500kcal zusätzlich zu sich nimmt. Macht man dieses jeden Tag, dann macht das immer 3.500 zusätzliche Kalorien aus, was einem halben Kilo Fett bedeutet und mal ganz ehrlich, warum esst Ihr diese Süßigkeiten? Bestimmt nicht aus Hunger, sondern aus GEWOHNHEIT. Mir geht es auch immer so, wenn ich in eine Diätphase Wechsel, da es dort keine Nüsse und auch kein Obst mehr auf der Couch gibt. Am Anfang ist dies eine große Umstellung, aber nach ein paar Tagen ist die Gewohnheit gebrochen und dann fehlt mir der zusätzliche Snack nicht mehr.

Betrachtet mal Euren Tagesablauf, wie viele der Dinge, die Ihr tut, allein aus Gewohnheit passieren. Es geht schon morgens los, dass Ihr vielleicht zu erst auf die Toilette geht und dann zieht Ihr Euch an. Anschließend wird das Frühstück immer gleich vorbereitet. Ihr merkt, dass Gewohnheiten per se nichts schlechtes sind. Denn Gewohnheiten helfen uns auch, dass wir einen geregelten Tagesablauf haben und nicht alles neu entscheiden müssen.

Viele Wissenschaftler behaupten, dass ein Mensch noch ein gewisses Kontingent an „Entscheidungen“ pro Tag treffen kann und dieses im Laufe des Tages immer weiter ausgeschöpft wird. Daher ist es wichtig, dass Ihr bestimmte Rituale habt und diese immer gleich ausführt. Durch diese Verhaltensweise wird Euer Entscheidungskontingent nicht ausgeschöpft und Ihr könnt dies für wirklich wichtige Entscheidungen aufheben.

Betrachtet nur mal folgende zwei Köpfe: Mark Zuckerberg und der leider bereits verstorbene Steve Jobs. Was hatten diese beiden gemeinsam? Vermutlich viele Eigenschaften, aber für uns ist eine ganz besonders wichtig: Sie trugen fast immer die gleiche Kleidung. Mark Zuckerberg trägt fast immer sein graues Tshirt und Steve Jobs war berühmt für seinen Rollkragenpullover. Angeblich hat Mark Zuckerberg zu einem Journalisten gesagt, dass er doch keine Zeit für solche unwichtigen Entscheidungen vergeuden will. Er müsse so viele wirklich wichtige Entscheidungen am Tag treffen, sodass seine Garderobe ganz einfach ausgestattet ist. Ich will Euch jetzt nicht damit sagen, dass Ihr nur noch dieselben Kleidungsstücke tragen sollt, aber es zeigt Euch, wie weit man mit Gewohnheiten gehen kann.

Gerade wenn Ihr eine neue Gewohnheit in Eurem Leben etablieren wollt, dann müsst Ihr hartnäckig sein, weil Ihr zum einen Eure alte Gewohnheit brechen müsst und auf der anderen Seite eine neue erlernen müsst.

Dieser Prozess kann in folgende 4 Phasen eingeteilt werden:

  1. Ihr müsst das vorgenommene innerhalb der nächsten 72Stunden (3 Tage) das erste Mal machen. Ihr wollt etwas in Eurem Leben verändern? Dann nutzt diese Energie und macht es innerhalb der nächsten drei Tage das erste Mal. Ihr braucht diese Energie um den ersten Schritt zu setzen. Ehrlich gesagt, empfehle ich Euch es gleich zu machen (natürlich erst den Artikel fertig lesen ;-)). Was hält Euch auf? Geht nicht gibt’s nicht. Ihr müsst Euch einfach treuen. Zeigt das Selbstbewusstsein und tut es einfach. Ihr werdet es nicht bereuen.
  2. Die ersten 10 Tage: Nachdem Ihr ein neues Ritual begonnen habt, dann werdet Ihr stolz auf Euch sein und Endorphine (Glückshormone) ausschütten. Nun werdet Ihr das neue Ritual immer und immer wiederholen und es fällt Euch leicht. Da Ihr jedes Mal anschließend Eure „Hormondröhnung“ bekommt. Entweder weil Ihr wieder trainieren wart oder Ihr habt etwas nicht gemacht (Süßigkeiten auf der Couch) und somit ist Euer Körper über Eure Disziplin glücklich!
  3. 10 – 30 Tag: Jetzt könnte es ein wenig schwere fallen das neue Ritual auszuüben. Genau dies ist die Phase, in welcher Ihr Eure Gewohnheiten brecht und neue etabliert. Jetzt heißt es am Ball bleiben und Eure gewonnene Disziplin einzusetzen. Es wird Tage geben, da wird es Euch schwerer fallen. An diesen müsst Ihr immer daran denken, wieso Ihr gestartet seid? Und denkt an Euer Endziel. Hier ist wieder Euer Mindsetting gefragt! Lest am Besten nochmal den Artikel „Mindsetting“.
  4. nach 30 Tagen: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das erlernen bzw. festigen einer neuen Gewohnheit 30 Tage dauert und danach gehört sie voll und ganz zu Euren Gewohnheiten. Klingt gut oder? 30Tage ist doch keine lange Zeit und danach gehört sie zu Euren Automatismen.

Bitte nehmt diese Zeiträumen nicht Wort wörtlich, denn ich bin der Meinung, dass es bei jedem Menschen anders ist und auch verschiedene Gewohnheiten mal schneller fixiert sind und manche anderen auch etwas länger brauchen. Aber in der Grundtendenz stimmen diese Werte. Einfach TUN und dann durchhalten und nach einer gewissen Zeit macht Ihr das Neue ganz automatisch.

Es hält Euch niemand davon ab, dass Ihr Eure neue Gewohnheit in Eurem Leben etabliert. Ihr müsst einfach nur über Euren Schatten springen und es machen. Oftmals haltet Ihr Euch nur selber auf und findet Ausreden. Schluss damit. Ihr seid für Eure Leben verantwortlich und somit werdet Ihr nun Eure Energie nutzen und eine neue Gewohnheit in Eurem Leben etablieren. Fangt am Besten gleich damit an.

Welche Sache wollt Ihr in Eurem Leben ändern und was wollt Ihr stattdessen machen? Nutzt die Möglichkeit und schreibt mir Eure Geschichte entweder hier oder bei Facebook Fanpage es hilft Euch mit Sicherheit dabei, dass Ihr die neue Gewohnheit wirklich startet, denn einerseits hilft schon das Niederschreiben und auf der anderen Seite habt Ihr auch das Gefühl, dass Ihr Euch dazu verpflichtet, wenn Ihr es „öffentlich“ niederschreibt.

Ich freue mich auf Euch.

Periodisierung

In den vorherigen Blogs haben wir uns eingehend mit den Themen der Maximalkraftsteigerung/ 1RM und des wahren Männertrainings beschäftigt. Es wurde festgehalten, dass man vorallem im Wiederholungsbereich von 1-5 die Maximalkraft am Besten steigern kann.

Allerdings muss ich Euch dazu noch einen weiteren Input liefern. Es macht nämlich keinen Sinn, dass Ihr jetzt für die nächsten zwei Jahre nur in diesem Wiederholungsbereich trainiert und jedes Training bis zum totalen Muskelversagen geht. Einerseits werdet Ihr so schnell stagnieren und es ist keine Steigerung mehr drin und auf der anderen Seite belastet dieses Training Euer zentral Nervensystem (ZNS) extrem. Dies kann zu extrem gesundheitlichen Schäden führen.

Euer zentral Nervensystem hat mehrere Aufgaben und es ist extrem wichtig für Euren Körper. Zu den Hauptaufgaben gehören die Integration von sensiblen Reizen; Koordination von motorischen Fähigkeiten und Regulation innerorganischer Abstimmungsvorgängen.

 Das ZNS wird ab einer Belastung von 80% Eures 1RM stark belastet und dies ist bei zielgerichtetem Training auch nicht gefährlich. Allerdings ist eine dauerhafte Reizung des ZNS nicht sinnvoll und daher empfiehlt es sich auch nicht, dass man dauerhaft im Maximalkraftbereich trainiert.

Das Zauberwort heißt Periodisierung. Mit einer Periodisierung meint man, dass man das Training im Jahresverlauf ändert. Man trainiert eine Zeit lang im Maximalkraftbereich und wechselt dann in den Hypertrophiebereich (8-12wdh.). Dadurch vermeidet man eine zu lange Belastung des ZNS und zudem wird der Muskel neu geschockt und reagiert mit einem Wachstumsimpuls. Des Weiteren wisst Ihr ja bereits, dass das Ziel eines maskulinen Gentlemans ist, dass er sein Training ausgewogen gestaltet.

 Wie lange sollte nun eine Periode dauern? Dies kann man nicht eindeutig sagen und auch in der Wissenschaft gibt es unterschiedliche Resultate. Grundsätzlich lässt sich jedoch festhalten, dass die Periode im Maximalkraftbereich am kürzesten dauern sollte. In der Literatur spricht man von 6- 8 Wochen dauerhaftem Training bis zum Muskelversagen. Anschließend empfiehlt sich dann ein Wechsel in den Wiederholungsbereich von 8-12wdh. In diesem Bereich könnt Ihr dann länger trainieren. Wichtig ist aber auch dort, dass Ihr Euer bewegtes Gewicht auch ständig und stetig weiter steigert. Je nach Eurem Ziel könnt Ihr dieses Training sogar langfristig (das restliche Jahr) durchziehen und anschließend wieder in den Maximalkraftbereich wechseln.

 Sollte Euer primäre Wunsch der reine Masseaufbau sein, dann könnt Ihr zwar langfristig im Hypertrophiebereich trainieren, aber auch dort müsst Ihr Euren Trainingsplan, was die Übungen betrifft, immer wieder ändern. Solltet Ihr zu lange (ca.8 Wochen) immer die gleichen Übungen, gleichen Satz- und Wiederholungsanzahlen machen, dann gewöhnt sich Euer Körper daran und das Muskelwachstum bleibt aus. Daher empfiehlt es sich, dass Ihr Eure Übungen alle 8 Wochen ein wenig ändert. Ihr braucht dabei nicht jedes Mal einen kompletten neuen Trainingsplan erstellen. Teilweise reicht es schon, wenn Ihr nur Eure Griffstellung ändert und so den Muskel etwas anders belastet.

 Insgesamt müsst Ihr gerade bei dem Muskelaufbau auf Euren Körper hören und wenn Ihr merkt, dass Ihr gerade nicht weiterkommt, dann ändert etwas an dem Training. Ihr müsst ein Gefühl für Euch entwickeln. Letztendlich geht es darum, dass Euer Körper kräftiger und muskulöser wird und dafür müsst Ihr nicht jedes Training an Eure Grenzen gehen. Ich habe mal gelesen, dass ein Bodybuilder gesagt hat, dass er ja mehr Muskeln haben will und sich stärker fühlen will. Dieses Gefühl will er nach jeder Trainingseinheit haben und wozu sollte er dann immer so viel trainieren, dass er sich nach dem Training nicht rühren kann?! Ich glaube, dass dort etwas Wahres dran ist, aber ab und zu müsst Ihr Euren Körper auch über Euer Limit pushen müsst.

Mein primäres Ziel ist die Steigerung der Maximalkraft, wie ich Euch bereits geschrieben habe und daher mache ich es so, dass ich je nach Körpergefühl, 8 – 10 Wochen im Maximalkraftbereich trainiere und dann wieder einen Zyklus von 10 – 15 Wochen im Hypertrophiebereich mache. Während der Zeit im Maximalkraftbereich versuche ich mein 1RM zu steigern und dann im anschließenden Bodybuildingtraining mit 70% des 1RM mit 7-10Wdh. zu starten. Ich starte bewusst mit „nur“ 70%, sodass sich der Muskel wieder an die höhere Wiederholungszahl gewöhnen kann und dann steigere ich wieder sukzessive mein Gewicht bzw. mein Arbeitspensum.

 Aber: Wenn Ihr gerade mit dem Training beginnt, dann braucht Ihr Euch über eine Periodisierung noch keinen Kopf machen. Gerade zu Beginn könnt Ihr trainieren, was Ihr wollt und Ihr werdet immer einen Fortschritt machen. Trainiert Ihr jedoch schon von Beginn mit Köpfchen, dann könnt Ihr Eure Fortschritte beschleunigen. Lest dazu einfach nochmal in meinem Blog „Muskelaufbau“.

 Was sagt Ihr zu diesem Thema? Nutzt Ihr schon die Periodisierung? In welchem Trainingsumfang seid Ihr momentan? Gebt mir gerne ein Feedback hier oder auf Facebook Fanpage oder folgt mir auf Instagram (SunnySnowboy)

 

Mindsetting

„Your mind will always believe everything you tell it. Feed it hope. Feed it truth. Feed it with love.” (Unbekannt)

In dem heutigen Artikel geht es um das Mindsetting und welchen Einfluss Euer Unterbewusstsein auf Euer Leben hat. Soviel vorweg: Getreu dem Zitat könnt Ihr Eurem Unterbewusstsein nichts vormachen.

Was ist das Unterbewusstsein? Ich möchte jetzt nicht zu sehr ins Detail der Neurowissenschaft zu gehen und erkläre es Euch daher einfach plakativ. Ihr müsst Euch Eure Gedankenwelt/ Bewusstsein in zwei Teilbereiche vorstellen. Auf der einen Seite Eure aktiv wahrgenommene Welt und auf der anderen Seite (und dies macht viel mehr wie 50% aus) die passiv wahrgenommene Welt.

Mit Eurem aktivem Bewusstsein sprecht Ihr bspw. und Euer passives Bewusstsein nimmt dieses gesprochene auf und speichert es ab. Das passive Bewusstsein ist auch Euer Unterbewusstsein. Dieses ist immer aktiv, selbst wenn Ihr schlaft. Daher ist es auch so wichtig, dass Ihr Euch positiv „programmiert“. Denn diese Überzeugung wird durch mehrmaliges Wiederholen so weit gefestigt, dass auch Euer Unterbewusstsein daran glaubt und dies als Wahrheit abspeichert:

Rede Dir nur lange genug ein, dass Du selbstbewusst bist und auf einmal bist Du es auch!

 Es macht somit einen riesigen Unterschied, ob Euer Glas halbvoll oder halbleer ist. Ihr müsst immer positiv denken und das Positive wird auch eintreten. Wer von Anfang an die Probleme sieht, bei dem werden auch genau diese Probleme eintreten. Bspw. Ihr nehmt Euch vor, dass Ihr in den nächsten 4 Monaten 10Kg abnehmt. Wenn Ihr positiv eingestellt seid, dann seht Ihr Euch schon in 4 Monaten mit 10Kg (oder sogar 11Kg/ 12Kg…) weniger auf den Rippen. Ihr spürt schon die Leichtigkeit und der Weg dorthin wird für Euch ein leichter. Seid Ihr allerdings negativ eingestellt, dann denkt Ihr „OMG ich darf keine Süßigkeiten mehr und ich werde bestimmt Heißhungerattacken bekommen. Nun ratet mal, was Ihr spätestens nach einer Woche bekommen werdet? Natürlich Heißhungerattacken und nach zwei Wochen streicht Ihr wieder Euer Ziel, weil es sowieso keinen Sinn macht.

Bei jeder Zielsetzung ist zunächst einmal die Grundeinstellung wichtig. Ihr müsst aktiv an Euer Ziel glauben und dies wird dann irgendwann in Eurem passiven Unterbewusstsein genauso gespeichert. Arbeitet an Eure Grundeinstellung. Es bringt Euch nichts, wenn Ihr immer negativ denkt und immer das Negative sehen werdet. Das Leben ist zu schön, dass man es schlecht machen sollte. Jeder hat mal einen schlechten Tag oder auch eine schlechte Zeit, aber auch (oder gerade) in dieser Zeit wird es etwas positives geben, was Euch stärker und besser machen wird.

Die NLP (neurolinguistische Programmierung) ist derzeit immer stärker in den Medien anzutreffen. Diese behandelt genau das Thema, dass man sein Unterbewusstsein programmieren kann. Sie geht dabei sogar soweit, dass man alle Ziele erreichen kann, wenn man nur fest daran glaubt und diesen Glaubenssatz ständig wiederholt. So wird oft berichtet, dass viele Menschen durch die NLP zu Reichtum/ Wohlstand und Ihren Träumen gekommen sind.

Denkt nur einmal an den Placebo Effekt. Es gibt eine Studie, bei denen Patienten in zwei Gruppen eingeteilt worden und eine Gruppe hat ein Medikament bekommen, welche gesundheitsfördernd war, aber Ihnen wurde gesagt, dass das Medikament nichts bringt. Der anderen Gruppe hingegen wurde ein nachweislich eher schwächendes Medikament gegeben. Ihnen wurde gesagt, dass dies den Heilungsprozess fördern wird. Nun ratet mal, welche Gruppe schneller gesund wurde. Genau, die Gruppe 2. Obwohl der Heilungsprozess durch das Medikament verlangsamt werden sollte, hat das Gehirn trotzdem den Heilungsprozess beschleunigt, weil die Patienten daran geglaubt haben.

Ein weiteres Beispiel ist ein Mann mittleren Alters. Bei Ihm wurde ein Gehirntumor diagnostiziert und das die aktuelle Medizin leider nicht mehr helfen kann. Er habe nur noch wenige Wochen zum Leben. Doch der Mann hat sich damit nicht zufrieden gegeben und fing an, dass er folgendes mehrmals täglich dachte: Er stellte sich seinen Tumor als großes Geflecht an seiner Wohnzimmerwand vor und wie dieser Stück für Stück kleiner wird. Dies wiederholte er mehrmals täglich und über mehrere Wochen. Nun das Unglaubliche: Bei der nächsten Untersuchung war der Tumor verschwunden!

Diese beiden Beispiele stammen aus dem Buch MindPower von John Kehoe

und ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen. Aber auch andere Autoren, wie z.B. Athony Robbins berichten von ähnlichen Geschichten und zeigen somit deutlich, wie wichtig unser positives Mindsetting ist. Athony Robins gilt gerade in dem Bereich als einer der führenden Trainer und auch sein Buch „Das Robbins Powerprinzip“ gehört zu den Bestsellern und auch dieses kann ich wirklich nur empfehlen. Großartig geschrieben und man bekommt sehr oft einen „AHA-Effekt“.

Ich bin auch davon überzeugt, dass das Leben so zu einem ist, wie man das Leben selbst definiert. Ich bin ein positiver Mensch und bin mir sicher, dass das Leben auch positiv ist. Es wird immer Rückschläge geben und manchmal frage ich mich auch, warum etwas passieren muss oder wo der Sinn darin liegt. Nichtsdestotrotz heißt es dann, dass man wieder nach vorne schaut und irgendeinen Sinn wird sich Gott (oder welche höhere Macht auch immer) dabei schon gedacht haben.

Gerade in Verkaufsschulungen werden die Mitarbeiter immer wieder darauf hin getrimmt, dass sie sich das Verkaufsgespräch vorher vorstellen sollen und dass sie dort einen positiven Abschluss haben. Diese Vorgehensweise soll den Abschlusserfolg um 90% steigern.

Wie könnt Ihr Euch nun auf Erfolg programmieren:

Den ersten Schritt kennt Ihr bereits: Denkt positiv. Ihr müsst Euer Grundeinstellung ändern. Dies geht nicht von heute auf morgen, aber je öfter Ihr Euch positiv programmiert, desto mehr kommt Ihr Eurem Ziel näher. Ertappt Ihr Euch mal wieder bei einem negativen Gedanken, dann denkt bitte wie Ihr lautlos den negativen Gedanken anschreit „halt die Fresse“! Der Gedanke ist so absurd, dass der negative Gedanke sofort verfliegt.

Der zweite Schritt besteht darin, dass Ihr Euch Euer Endziel so detailgetreu wie möglich vorstellt. Stellt Euch vor, wie Ihr einen Kontoauszug mit 1Mio € in der Hand haltet. Spürt Ihr das Papier zwischen den Fingern? Wie fühlt Ihr Euch dabei? Nehmt diesen Gedanken so oft wie möglich wieder auf und vor allem bieten sich die Zeiten vor dem Zubettgehen dafür an. Ihr müsst Euch genau vorstellen, wie es Euch bei Erreichen des Endziels geht. Wo seid Ihr? Woran denkt Ihr? Wie fühlt es sich an? Ein Klassiker, welcher sich mit diesem Thema noch weiter im Detail beschäftigt und auch verschiedene Erfolgsgeschichten aufzeigt, ist „Glaube an Dich und werde Reich“ von Napoleon Hill. Dies ist die Fortsetzung von „Denke nach und werde Reich“ und geht an manchen Stellen noch weiter ins Detail. Auch dieses Buch habe ich gelesen und kann es Euch wirklich nur wärmstens empfehlen.

Der dritte Schritt besteht darin, dass Ihr nun natürlich auch zum Handeln kommen müsst. Setzt Euch Teilschritte bzw. Teilziele, die Euch auf dem Weg zum Endziel begleiten wird. Der Vorteil bei den Teilzielen ist auch, dass Du diese schneller erreichen kannst und somit motivierter bei der Sache bleibst.

Was ist Euer Ziel? Wie viele Teilziele habt Ihr schon erreicht oder seid Ihr noch am Anfang Eurer Reise? Braucht Ihr Unterstützung oder könnt Ihr eine gute Erfahrung mit uns teilen? Dann nutzt entweder die Kommentare hier oder gebt mir ein Feedback auf Facebook Fanpage und denkt daran, dass Ihr mir auf Instagram (SunnySnowboy) und auch per Mail folgt

 

Style Basics

In diesem Blog geht es um allgemeine Regeln, vor allem aus dem Bereich Stil, welcher ein maskuliner Gentleman befolgen sollte. Er sind dabei nur die Basics und diese Liste bildet nur ein Fundament und kann noch in die ein oder andere Richtung weiter ausgebaut werden. Sie ist somit nicht unvollständig und wenn Euch noch etwas einfällt, dann bitte übersende mir ein Feedback.

Nichtsdestotrotz bietet Euch dieses Liste gerade zu Beginn einen groben Überblick, worauf Ihr achten solltet.

1) Kein Braun am Abend 

Einst galt diese Regel für fest in Stein gemeißelt. Die Herren tragen am Abend (ab 18.00Uhr) keine braunen Schuhe mehr. Heutzutage gilt sie jedoch nicht mehr so streng. Ich persönlich halte mich jedoch daran, vor allem gilt: Je förmlicher der Anlass, desto eher sollte man sich daran halten. So gilt, dass man am Abend einen dunklen Anzug und niemals braune Schuhe dazu trägt.

2) Kein Braun in der Berufswelt

Diese Regel besagt, dass man in der Businesswelt keinen braunen Anzug tragen soll. Es gilt noch immer der klassische Grundsatz: In der Arbeit trägt man dunkle Anzüge (meist ein sehr dunkles Blau). Ich halte es mit dieser Regel so, dass ich auch an sehr heißen Sommertagen zu hellgrauen Anzügen greife 😉

3) Einstecktuch und Krawatten sind niemals ident

Leider gibt es heutzutage oftmals schon kombinierte Angebote in den Geschäften zu kaufen und da sind zumeist die Krawatte und das Einstecktuch ident (gleiches Muster und gleiche Farbe). Dies ist ein No-Go.

Das Einstecktuch spiegelt lediglich die Grundfarbe der Krawatte/ des Hemdes oder das Muster einer Krawatte wider, aber niemals beides.

4) Langarmhemden

Für mich persönlich ist es ein Muss, dass man zu einem Anzug immer ein Hemd mit langen Armen anzieht. Das Hemd muss an den Armen ca.1-2cm herausschauen. Somit gilt auch, dass zu kurze Langarmhemden leider aussortiert werden müssen.

5) Manchettenknöpfe

Gerade zu Beginn des 20. Jahrhundert waren Manchettenknopfhemden en vogue. Allerdings hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ein „normales“ Langarmhemd als alltagstauglicher herausgestellt. Nichtsdestotrotz bin ich noch immer ein Fan von Manchettenhemden. Natürlich müsst Ihr diese nicht mehr täglich tragen, aber gerade bei besseren Anlässen empfehle ich Euch ein Manchettenhemd.

6) Krawattennadel

Eins meiner persönlichen Lieblingsaccessoires. Neben einem Einstecktuch macht eine Krawattennadel den Unterschied aus. So könnt Ihr Eurem Anzug noch ein wenig mehr Individualität verpassen. Es empfiehlt sich zu Beginn eine silberne oder eine goldene Krawattennadel zu nehmen, aber es gibt auch diverse Andere Je nach persönlichem Geschmack. Vor allem müssen Krawattennadeln nicht teuer sein:

7) Geputzte Schuhe

Ihr werdet nicht glauben, wie wichtig geputzte Schuhe in Eurer Karrierelaufbahn sind. Es gibt Umfragen, worauf Männer bei anderen Männern achten. Nun ratet mal: Erstens der Gürtel und zweitens dann die Schuhe und ob diese gepflegt sind. Achja und natürlich trägt man niemals Sportschuhe zu einem Anzug!

8) Gürtel

Der Gürtel sollte immer zu den Schuhen passen. Daher empfehle ich Euch, dass Ihr entweder die Schuhe (bei Gürtelkauf) oder den Gürtel (beim Schuhkauf) mit Euch tragt. Nur so erkennt Ihr, ob die beiden wirklich zusammen passen. Des Weiteren sollte der Gürtel niemals „ausgefranst“ sein, wenn Ihr bspw. abnehmt und dann ein Lauf weniger braucht, sollte Ihr darauf achten, dass das alte Loch noch gut ausschaut. Ansonsten braucht Ihr leider einen neuen Gürtel.

Auch ist es wichtig, dass Ihr niemals das letzte oder erste Loch Eures Gürtels benötigt. Dies macht keinen guten Eindruck. Die optimale Länge ist, wenn Ihr ungefähr in der Mitte der Löcher seid.

9) Gepflegte Haare

Ja, die Haare sind äußerst wichtig. Damit ist nicht gemeint, dass Ihr Eure Haare perfekt gestylt haben müsst. Wichtig ist nur, dass Ihr schöne und gepflegt Haare habt. Am Besten bei jedem Duschen auch die Haare waschen. Fettige Haare sind ein no-go.

10) Finger- bzw. Fußnägel

Auch dieses Thema ist eigentlich selbstverständlich. Achtet immer darauf, dass Ihr Eurer Finger- und Fußnägel pflegt und schön kurz haltet.

11) Bart

Dies ist ein heikles Thema, gerade in der jetzigen Zeit, wo Männer einen Vollbart tragen. Prinzipiell gehöre ich zu den Männern, die der Meinung sind, dass man heutzutage auch einen Bart tragen kann. Jedoch gehört dieser Bart gepflegt und ich meine jetzt nicht, dass Ihr irgendwelche Kosmetik oder Öle benötigt. Es geht darum, dass Ihr Eure Konturen im Gesicht regelmäßig rasiert und Euren Bart nicht einfach unkontrolliert wachsen lasst. Ich nutze diesen Rasierer um meinen Bart regelmäßig auf 7mm zu trimmen und rasiere auch regelmäßig meine Konturen nach.

12) Socken

Wenn Ihr einen Anzug tragt, dann müsst Ihr auch schwarze Socken tragen, welche zumindest Eure Waden bedecken. Dies bedeutet, dass selbst wenn Ihr Euch hinsetzt und die Beine übereinander schlagt, dann darf nicht Eure Wade herausblitzen. Ich bin der Meinung, dass Ihr schwarze Socken tragen solltet, aber inzwischen gibt es auch viele Vertreter der farbigen Socken. Somit könnt Ihr selber entscheiden, was Euch besser gefällt. Ich bleibe jedoch bei meinen schwarzen Socken.

13) Krawatte

Ein maskuliner Gentleman trägt niemals eine Comickrawatte (es sei denn, dass er eine Wette verloren hat). Auch rate ich Euch, dass Ihr keine Krawatte nehmt, die viel zu viele Muster hat. Gerade als Basics eignen sich immer ganz schlichte Krawatten, die einfarbig sind und ein klassisches Muster haben.

14) Muster Krawatte und Hemd

Bitte tragt niemals eine Krawatte mit demselben Muster des Hemdes. Prinzipiell empfiehlt es sich, dass Ihr ein einfarbiges Hemd ohne Muster nehmt und schon könnt Ihr bei Euren Krawatten aus dem Vollen schöpfen. Natürlich ist die Farbe der Krawatte auch niemals ident mit der Farbe des Hemdes.

15) Armbanduhr 

Ein maskuliner Gentleman trägt aufjedenfall eine Armbanduhr. Jedoch die Frage nach welcher Uhr ist nicht so leicht zu beantworten. Gerade bei Uhren gehen die Preise weiter auseinander. Generell empfehle ich Euch schon, dass Ihr eine hochwertige Uhr tragt und auch eine gewisse Zeit dafür sparen müsst. Jedoch braucht Ihr meiner Meinung nach keine Rolex für 10.000,- €. Jedoch darf man den Faktor Uhr in der Businesswelt nicht verschweigen und viele Männer achten darauf.

Diese 15 Punkte reichen für Eure ersten Grundkenntnisse erst einmal aus und wie gesagt, ich sage nicht, dass diese Liste vollständig ist und bin mir sicher, dass sie in Zukunft immer weiter ausgebaut wird.

Fallen Euch noch Punkte ein? Bitte hinterlasst mir ein Feedback entweder hier auf meiner Fanpage und folgt mir auf Instagram (SunnySnowboy)